SV Pirna - Süd e.V.

2.Mannschaft : Spielbericht Kreispokal, 1.R

Stahl Schmiedeberg   SV Pirna - Süd II
Stahl Schmiedeberg 1 : 1 SV Pirna - Süd II
(0 : 0)
2.Mannschaft   ::   Kreispokal   ::   1.R   ::   08.10.2011 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Lars Kuras

Gelbe Karten

Thomas Hähnel, Andreas Pellmann, Sven Effenberger

Zuschauer

50

Torfolge

0:1 (97.min) - Lars Kuras
1:1 (103.min) - Stahl Schmiedeberg per Elfmeter

Ersatzgeschwächt zum Auswärtssieg im Kreispokal!

Regen, Eiseskälte und ein zeitweise desaströses Spiel mit Happy end

Die ersten 45 Minuten taten so weh, dass ich immer noch darüber grübele und nun nicht schlafen kann. Also schreib ich nun doch gleich noch den Spielbericht. Sorry Slibo aber das muss verarbeitet werden. smilie

Was war denn heute los? So wie das Wetter, so war unsere 1. Halbzeit – einfach nur mega-schlecht (eigentlich sollte das Wort schlecht durch eine negativer behaftete Steigerungsform ersetzt werden). Wir haben wirklich keinen Ball getroffen, sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und waren mental überhaupt nicht auf der Höhe des Geschehens. Und es sei bemerkt, dass wir 12 gute Fussballer in unseren Reihen hatten, die aber allesamt in den ersten 45 Minuten versagt haben. Zum Glück konnte Schmiedeberg aus unserem Unvermögen nicht zählbares machen. 5 Minuten vor der Halbzeit, dann vollkommene Südverwunderung. Auf einmal wird unser Albi 2 mal absolut rüde von den Schmiedebergern umgehobelt und der Schiri gibt nur einmal gelb. Dabei hatten wir bisher weder den Schmiedebergern noch dem Schiri etwas getan. So ging es in die Halbzeit-Pause und pünktlich kam der Platzregen zurück.

Nach der Pause dann aber auf einmal ein völlig anderes Auftreten von Süd. Wollten wir doch nicht nass, durchgefroren und bedröppelt als Verlierer die Heimreise antreten? Hatten wir Angst vor einem fussballfreien Wochenende, wenn wir aus dem Pokal ausscheiden? Jaaa, wir liefen, kämpften, rackerten und ein gewisser Siegeswille blitzte auch auf. Schmiedeberg kam überhaupt nicht mehr zum Zuge und operierte nur noch mit langen Bällen, die für unsere Abwehr kein Problem mehr darstellten. Das Mittelfeld gehörte uns und wir hatten das Zepter in der Hand. Das einzige Manko waren die fehlenden zwingenden Torraumszenen. Kurz vor Schluss hätten wir aber den Sack zubinden müssen. Zuerst scheitert Ranny zweimal mit guten Kopfbällen und dann Tommy, der ein herrliches Zuspiel von Faxe nicht im Tor unterbringen kann. Schmiedeberg scheitert ebenfalls noch mit 2 aussichtsreichen Kopfbällen.

Also, Strafe muss sein, es ging in die Verlängerung. Und die sollte es in sich haben. Süd weiter mit mehr Spielanteilen, aber leider wie so oft auch mit den fehlenden zwingenden Torraumszenen. So war es wieder ein Standard, der uns die Führung bescherte. Ein Kopfball von unserem „kleinen“ Lars wird abgewehrt. Zum Glück schaltet er sofort und versenkt den Nachschuss zum viel umjubelten 1:0. Und dann kam der große Auftritt des Schiris. Zugute halten muss man ihm wahrscheinlich, dass seine Laufbereitschaft nach den 90 Minuten arg eingeschränkt war. Dies überspielte er aber mit einer gehörigen Portion Selbstbewußtsein. Egal, jedenfalls wird ein Schmiedeberger im Strafraum freigespielt, dem der Ball allerdings etwas verspringt. Effe schaltet geistesgegenwärtig und spitzelt den Ball vor dem Schmiedeberger ins aus. Letzterer erkennt seinen Fauxpass und lässt sich schnell einen halben Meter von Effe entfernt fallen. Und was macht unser Schiri? Der entscheidet aus 30 Meter Entfernung auf 11 Meter, obwohl der Linienrichter nichts anzeigt. Also stehts folgerichtig nur noch 1:1 und wir fühlen uns, naja ein bissl veralbert. Dann blänkelt das Spiel noch ein bissl vor sich hin und Schmiedeberg macht nach einer Ecke das 2:1. Nix da, der Schiri entscheidet auf Torwartbehinderung und gibt das Tor nicht. Ich würde sagen, dass wir da schon ein wenig Glück hatten.

Und dann kam es wie es kommen musste - ein 11-Meter-Schießen musste die Entscheidung bringen. Wusti fing an und versenkte das Leder sicher. Dann erzählte er uns, dass der Ball ziemlich glitschig sei, was uns bei den weiteren Elfmetern hilfreich sein sollte. Egal, wir bugsierten die Kugeln irgendwie ins Tor, Effe hielt einen und wir waren der glückliche Sieger. Damit haben wir uns nun wieder selbst ein weiteres Fussball-Wochenende beschert. Gratuliere !

Fazit:
Beim Fussball ist es wie auf Arbeit – es werden immer Höchstleistungen erwartet, wenn man zur Arbeit oder zum Fussball erscheint. Für den Fussball heißt das 90 bzw. 120 Munten Gas geben und eben nicht nur 45. Auf Arbeit gibt’s für gute Leistungen Geld und beim Fussball erwarten uns dafür Anerkennung, Emotionen, ein Bierche und viele Freunde. Und das ist doch was. Dafür gilt es aber immer etwas zu tuen, denn von allein wird nichts.

5:6 n. Elfm.

Schützen:

1:2 A. Wustmann
2:2 Gegner
2:3 S. Jung
3:3 Gegner
3:3 S. Blankenhagen "gehalten"
3:3 Gegner "verschossen"
3:4 A. Pellmann
4:4 Gegner
4:5 H. Erler
5:5 Gegner
5:6 S. Seiler
5:6 Gegner "gehalten"


Quelle: V. Jung/S.Seiler
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